Am 29. November 2011 fand unser diesjähriger Adventsstammtisch zum Thema Smartphone, Apps, XING und Co statt.
Dass der Ausspruch "Frauen und Technik" die meisten von uns nur lächeln lässt, bewies das große Interesse an diesem Abend. Frau Audrey Hoffmann, Diplom –Soziologin stellte uns die unterschiedlichen Kommunikationsgeräte und Internetplattformen vor und fragte auch immer wieder nach, welche Unternehmerin welche Geräte schon nutzt. Hier war die Resonanz sehr unterschiedlich. Heiße Diskussionen gab es beim Thema Soziale Netzwerke - Fluch oder Segen für ein Unternehmen?
Für unser leibliches Wohl sorgte das „Lokal Jawoll“. Als eine schöne Tradition hatten auch diesmal Unternehmer/innen Stände aufgebaut, an denen man Weihnachtsgeschenke, wie Tee, Bücher, Origami Arbeiten und vieles mehr kaufen konnte. Es war ein lehrreicher und zugleich gemütlicher Abend.
Ines Krüger
Büchereck Baumschulenweg
17. November 2011
Heute trafen sich im Büchereck Baumschulenweg viele neugierige Frauen, die sich auf eine interessante Buchlesung freuten.
Die Autorin Katrin Richter lebt und arbeitet schon viele Jahre in Berlin-Treptow. Als stetige Spaziergängerin streift sie oft durch unser Berlin und hält Erlebtes in vielen verschiedenen Wortfacetten fest. Für uns las sie zwei Geschichten die ihre Erlebnisse und Gedanken bei Spaziergängen in Treptow schilderten.
Für mich als sehr pragmatischen Menschen war es sehr erlebnisreich zu hören, mit wie viel verschiedenen Worten der Umstand „Lärm“ beschrieben werden kann. Es machte viel Freude Frau Richter zuzuhören und sich an die Orte in Treptow (ehemaliger Plänterwald-Vergnügungspark und das Eierhäuschen) gedanklich zu begeben.
Als Gegensatz zu der modernen Sprache von heute las Frau Richter auch aus Theodor Fontanes „Stechlin“ (1899) zum Eierhäuschen vor.
Ein gelungener, interessanter Abend.
Marion Tarun
11. Oktober 2011
Zahnärzte können viel mehr als Zähne bohren und überkronen.
Ob wir mit den Zähnen knirschen oder oft die Zähne zusammen beißen (müssen), nichts entgeht Frau Dr. Deda. Unsere Zähne, das Zahnfleisch und die Gesichtsmuskulatur können ihr ganze Geschichten von der Seele erzählen. Die Spuren von Angst, Sorgen und Stress kann sie an unseren Zähnen ablesen. Wer denkt schon daran, dass bei Nacken- und Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Tinnitus und Schwerhörigkeit unser Kiefergelenk als Ursache in Frage kommen kann? Holen wir uns also kompetenten Rat nicht nur beim Orthopäden, Physiotherapeuten oder HNO, sondern auch bei einer ganzheitlich denkenden Zahnärztin.
Besten Dank für den interessanten, kurzweiligen Vortrag über Stress aus zahnmedizinischer Sicht.
Tamara Grusdat
7. Oktober 2011
Unternehmerinnen-Besuch "Leichtigkeitstour" bei Frau Prof. Bauer
Nicht nur leicht, sondern ultra-leicht müssen sie sein…- Teile, die eine sehr hohe Stabilität bei geringstem Gewicht brauchen.
Solche Kunststoffteile für unterschiedlichste Anwendungen in der Informationstechnologie, Optoelektronik, der Sicherheitstechnik, für Raumfahrt, Flug- oder Automobiltechnik werden entwickelt im Pyco in Wildau, einer Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Chefin dieser Einrichtung, gleichzeitig auch noch Professorin an der Technischen Hochschule in Cottbus ist Frau Bauer.
Damit ist sie momentan die einzige Frau unter 60 Institutsleitern der Fraunhofer- Gesellschaft in Deutschland und erwirtschaftet gemeinsam mit ihren 50 Mitarbeitern 90 % der im Institut benötigten finanziellen Mittel. Das war uns ein Besuch wert, der in diesem Jahr von den Animatas organisiert wurde. Es wurde ein spannender Nachmittag, an dem sehr viele Fragen zur Unternehmerinnen-Persönlichkeit und zum Fach „Polymerchemie“ beantwortet wurden. Für mich besonders beeindruckend war bei der Führung durch die Produktionshallen wie es Frau Prof. Bauer gelang, sehr komplizierte Zusammenhänge so darzustellen, dass sie auch für Laien gut verständlich waren.
Ein Besuch, der sich für alle Animatas und Ladies gelohnt hat.
Herzlichen Dank dafür
B. Fiedler
21. September 2011
Vom Kabelwerk zur Denkfabrik
Der Rundgang mit Herrn Michael Voigtländer vom Büro für Industriekultur Berlin führte uns in das ehemals größte Industriegebiet der DDR-Hauptstadt.
Die Führung begann am "Königsplatz" (Edisonstr./ Wilhelminenhofstr.), dem Eingangstor nach Oberschöneweide. Hier ragt die ehemalige Lampenfabrik Frister empor, die in den zwanziger Jahren zu Europas größten Lampenherstellern zählte. Heute sind diese Räume als Musikschule, Großdisko und Kino vermietet.
Vorbei an den denkmalgeschützten und sanierten Wohnhäusern (Baujahr 1897) führte uns der Weg zum Gelände des ehemaligen Transformatorenwerkes Oberschöneweide (TRO). 1897 als Werkzeugmaschinenfabrik Niles errichtet, ab 1929 Transformatorenwerk der AEG. Heute befinden sich hier auch Künstlerateliers, u.a. das von Jürgen Draeger (mit Archiv des Liedertexters Bruno Balz - „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“, „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“, „Roter Mohn“,…).
Weiter führte der Rundgang zum Kranbahnpark und dem steinernen Stadtplatz am Kaisersteg (ursprünglich Prof. Müller-Breslau). Dieser verbindet heute wieder Nieder- mit Oberschöneweide, vorbei an den denkmalgeschützten Gebäuden des Umspannwerkes (1911, AEG), Elektrizitätszentrale (1895), Kabelwerk Oberspree (KWO, 1897). Nach der Wende wurden einige dieser Gebäude umfangreich saniert und sind seit 2009 Sitz der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft für über 6000 Studenten.
Am Kranhauscafe, und dem Peter-Behrens-Turm vorbei gelangten wir wieder zur Wilhelminenhofstraße – ein für Treptower und ihre technisch interessierten Gäste sehr zu empfehlenden Spaziergang!
Brigitte Fahlisch
15. September 2011
Zum Thema "Wechseljahre - Aufbruch in eine neue Lebensphase" hielt Frau Cornelia Burgert, Dipl. Sozialpädagogin vom Feministischen Frauen Gesundheits Zentrum e. V. Berlin (ffgz) einen sehr interessanten Vortrag.
Sie ging auf alle Fragen der Anwesenden fachkundig und gelungen ein, so dass jeder für sich persönlich Erkenntnisse über Zusammenhänge und Anregungen für ein gutes Durchkommen durch die Wechseljahre mitnehmen konnte. Nicht nur mit der chemischen Keule, sondern vor allen Dingen mit naturheilkundlichen Präparaten, wie z.B. auch Tees können wir gelassen diesen Lebensabschnitt meistern.
Das ffgz hat auch eine Broschüre "Wechseljahre - Praktische Begleitung für diese Lebensphase" aufgelegt und gibt eine frauengesundheitliche Zeitschrift "clio" heraus, die jährlich zweimal erscheint.
Es ist gut zu wissen, das es in Berlin schon seit über 30 Jahren eine Einrichtung gibt, die Frauen zum Thema Gesundheit beratend zur Seite steht. Die Schilddrüse, ein vergessenes Organ, spielt auch in den Wechseljahren eine wichtige Rolle. Regelmäßige Kontrollen und Prävention sind unabdingbar.
Mein Fazit: Ein Themenabend bei Ladies Stammtisch ist für mich immer wieder eine persönliche Bereicherung – egal ob es sich um berufliche oder private Belange handelt.
Dr. Henny Deda
06.09.2011
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Ladys Stammtisches fand der 66. Stammtisch zum immer wieder brisanten Thema „Unternehmerische Nebenkosten“ statt.
Nachdem Frau Dr. Reimann aus der Sicht des Steuerberaters und damit auch aus Ihrer Erfahrung mit unterschiedlichsten Mandanten eine Einführung in das Thema gegeben hatte, wurde die Aufstellung der möglichen Nebenkosten von der Gründung eines Unternehmens bis zur Abmeldung bzw. Übergabe jeweils ergänzt von den Erfahrungen einzelner Unternehmerinnen. Es galt das Credo von Frau Dr. Reimann: „Es ist nicht nötig, den gleichen Fehler zweimal zu machen.“ Hat eine Unternehmerin bereits Erfahrungen gesammelt, was man als „ungewollte Nebenkosten“ so alles bezahlen muss, weil man sich nicht ausreichend Zeit genommen hatte, einen Vertrag gründlich zu lesen, so kann sie diese Erfahrung gleich an alle Teilnehmerinnen weiter vermitteln.
Frau Krüger ergänzte die spannenden und sehr lehrreichen Ausführungen noch aus der Sicht eines Ladenbesitzers, der in seiner täglichen Arbeit sehr häufig „unerwartete Nebenkosten“ hat. Sei es für die Bereitstellung von Wechselgeld durch die Banken oder die Wartung der Heizungsanlage im Mietobjekt.
Nach der Pause wurden alle Gedanken noch einmal zusammen gefasst und Frau Dr. Reimann leitete Schlussfolgerungen für jede Unternehmerin daraus ab. Am Ende gab es eine kurze und prägnante Aufstellung über die Aufbewahrungspflichten von Steuerdokumenten.
Es war wieder ein spannender und lehrreicher Abend, aus dem wohl jede Unternehmerin etwas mitnehmen konnte um dem Motto von Frau Dr. Reimann gerecht zu werden: „Eingesparte Nebenkosten sind genauso gut wie Umsatzerlöse“.
Dr. Birgit Fiedler
29. Juni 2011
Besuch im Modellpark Berlin-Brandenburg
Der Themenabend am 29.06.2011 sah einen Besuch des Modellparks Berlin-Brandenburg in der Wuhlheide vor. Bei herrlichem Ausflugswetter trafen wir uns Treskowallee/Hegemeisterweg und hatten nur einen kurzen Fußweg bis zur Parkanlage.
Im Park sind Modelle von mehr als 60 Sehenswürdigkeiten aus dem Raum Berlin-Brandenburg ausgestellt, z.B. so bekannte Bauwerke wie Reichstag, Brandenburger Tor, Siegessäule, aber auch Rathäuser, Schlösser und das Niedrigenergiehaus der HoWoGe Lichtenberg. Die Modelle sind liebevoll natur- und detailgetreu gestaltet und sehr gut in die Landschaft des Parks integriert. Alles in allem eine sehr sehenswerte Anlage. Und beim Schauen und Flanieren gibt es immer Raum für gute Gespräche.
Dr. C. Reimann
24. Juni 2011
Unser diesjähriges Sommerfest am 24.6.2011 wurde von den ANIMATA´s im Wald-Tonstudio Brückner in Bindow organisiert. Es stand unter dem Thema der Zahl ZWÖLF. Alle rund 30 anwesenden Mitglieder vom Ladysstammtisch und den Animatas hatten sich darauf vorbereitet. Vom Gesang bis zur klassischen Vorstellung des eigenen Unternehmens, von dem Vortragen der selbstgeschriebenen Geschichte bis hin zum wortreichen Vortrag der eigenen künftigen Entwicklung. Das Wetter war allen egal und bei toller Laune, gutem Essen und einem Glas Wein konnten sich neue Mitglieder bekannter machen, Projekte ins Auge gefasst und neue Termine abgestimmt werden. Ein gelungener Abend.
Heike Thiele
31. Mai 2011
Das Thema unseres 65. Stammtisches bewog wieder zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste in den großen Ratssaal des Rathauses Treptow zu kommen. Unter dem Titel "Sicher im Ausdruck - Stark im Auftritt: Körpersprache und Präsentation" zog die Vortragende, Frau Viola Morlinghaus, die Zuhörer und -schauer in ihren Bann. Die gelernte Schauspielerin verstand es meisterhaft, uns einen kleinen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Stimme, Atem, Körper und seelischen Faktoren zu geben. Dabei hatte der gesamte Abend nicht nur einen lehrreichen, sondern durchaus auch unterhaltenden Effekt. Und für interessante Gespräche und nette persönliche Kontakte boten sich in der Pause und nach der Veranstaltung vielerlei Möglichkeiten. Herzlichen Dank an die Organisatoren und speziell an Frau Morlinghaus für diesen lohnenden Abend!
Regina Rogge
12. Mai 2011
Eine Straßenbahnlinie fährt vom S-Bahnhof Köpenik quer durch die Köpenicker Altstadt über Grünau bis nach Alt-Schmöckwitz. Vorbei am Ufer der Dahme, durch wunderschöne Wälder, mit Blick auf die Müggelberge – und das seit 1912. Diese Linie sollte stillgelegt werden – und im April 2011 erregte eine Menschenkette mit ca. 3000 Teilnehmern entlang der Uferbahn mit ihrem Protest große Aufmerksamkeit. Das zur Vorgeschichte.
Einige Mitglieder und Gäste des Ladiesstammtisches haben das Angebot genutzt, sich über Hintergründe und Aktuelles zum Thema Uferbahn zu informieren. Bereits in der Straßenbahn haben wir schon einiges gehört, und auch gesehen. In Schmöckwitz angekommen, wurden wir herzlich durch Herrn Siegfried Menthel (er war 32 Jahre lang Pfarrer in der Kirche von Schmöckwitz) empfangen. Es lohnt sich, Schmöckwitz in Ruhe zu durchwandern. Herr Menthel hatte vieles zu erzählen und am Ende durften wir auch die Kirche in Schmöckwitz bewundern. Zeit für Gespräche zwischen den Unternehmerinnen gab es selbstverständlich auch – ein durchaus gelungener Nachmittag.
Noch kurz zur Nachgeschichte: Laut Zeitungsmeldungen stimmte im Sommer 2011 der Aufsichtsrat der BVG der Sanierung der Uferbahn zwischen S-Bahnhof Grünau und Alt-Schmöckwitz zu. Von Mai 2012 bis Ende 2015 soll die Strecke in vier Bauabschnitten saniert werden, somit bleibt uns die Uferbahn wohl erhalten.
Jana Denner
29. März 2011
Wie bestimme ich den Preis für meine Leistung damit es gelingt ihn durchzusetzen?
Bei der Vorstellung der Teilnehmerinnen und ihrer "Vision" bis 2014 wurde deutlich, dass das Thema viele Existenzgründerinnen angezogen hatte.
Die Referentin Fr. Dr. Brigitte Freiburghaus von der Firma breakevenpoint gab einen kurzen Überblick über die 7 Irrtümer der Preisgestaltung.
Bei der Vorstellung der Preissegmente wurde schnell klar, dass man als Selbstständige mit der Niedrigpreisstrategie die wenigsten Überlebenschancen hat. Im mittleren Preissegment hingegen sind Selbstständige ganz gut aufgehoben. Bin ich als Selbstständige die einzige Anbieterin einer Dienstleistung oder eines Produktes bestehen gute Chancen um auch im Luxussektor Erfolg zu haben.
Für welches Preissegment man sich letztendlich entscheidet - über Erfolg oder Niederlage entscheiden die Kosten. Um dies zu verdeutlichen, stellte Fr. Dr. Freiburghaus den Teilnehmerinnen u.a. ein Kalkulationsschema zur Kostpreisermittlung vor. Anhand eines Beispiels wurde aufgezeigt, welche Auswirkung es hat, wenn der Preis der Leistung zu niedrig angesetzt wird.
Fazit: bei jeder Überlegung zur Kalkulation des Stundensatzes muss klar sein, wie viel Umsatz erwirtschaftet werden muss (!), um die Kosten (Betriebsausgaben und Lebenshaltungskosten) zu decken.
Ines Wanka

100 Jahre Frauentag – Zeitreise ins 18. Jahrhundert
Am 9. März 2011 haben sich interessierte Frauen (wo waren die Männer?) im Museum Treptow (Sterndamm 102, 12487 Berlin) getroffen, um Frau Dr. Kovalevskis und Frau Ziblers Ausführungen zum Frauenleben im 18. Jahrhundert zu lauschen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Lady’s Stammtisch e.V. und dem Museum Treptow organisiert.
Dass Frauen im 18. Jahrhundert oftmals nicht mehr waren, als Gebärmaschinen und Haushälterinnen, ist hinlänglich bekannt. Dass es darüber hinaus gleichwohl auch selbstbestimmte, mutige und kreative Frauen gab, die sich diesem Schicksal nicht ergaben, konnten die Vorträge von Frau Dr. Kovalevski (Kunsthistorikerin) und Frau Zibler (Historikerin) spannend veranschaulichen:
Sie boten einen Überblick über das Leben der Frauen in dieser Zeit, fragten nach Werken, die sie hinterlassen haben und nach ihrem Einfluss auf das 18. Jahrhundert.
Als Beispiel sei hier Dorothea Erxleben (1715 – 1762) genannt, deren Engagement und Willensstärke dazu führten, dass sie 1755 als erste deutsche Frau an der Universität von Halle erfolgreich ihre Promotion als Ärztin ablegen konnte und rechtmäßig diesen Beruf ausführen durfte.
Unterstützt wurde sie hierbei von ihrem Vater dem Arzt Christian Polykarp Leporin und Friedrich dem Großen, König von Preußen. Erst 1899 ist es Frauen im Deutschen Reich offiziell erlaubt, die Staatsprüfungen der Medizin abzulegen.
Auch in der Kunstgeschichte finden sich beeindruckende Beispiele selbstverwirklichender Frauen: die Schwestern Anna Rosina de Gasc (1713 – 1783, geb. Lisiewska) und Anna Dorothea Therbusch (1721 – 1782, geb. Lisiewska) konnten sich als angesehene Porträtmalerinnen an königlichen Höfen und in Europa etablieren und verwirklichen. Sie trugen maßgeblich zur Entwicklung des höfischen Porträts bei. Ihre Werke hängen heute unter anderem im Staatlichen Museum Schwerin, gut die Hälfte ist jedoch unbekannt verschollen.
Diese schaffenden Frauen müssen immer als Ausnahmen weiblicher Emanzipation im 18. Jahrhundert verstanden werden. Am19. März 1911 gehen Millionen von Frauen endlich auf die Straßen, um ihrer Unterdrückung, Ausbeutung und desaströsen Lage eine Stimme zu verleihen.
Marina Krause
18. September 2010
An dieser Stelle erfolgt (aufgrund des besonderen Interresses) eine etwas umfangreichere Nachlese, die uns von Frau Gelbke nach der Veröffentlichung in der Zeitung "Grünauer" 10/2010 freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.
Baustelle BBI
Schauen beim Bauen
In der vorletzten Ausgabe ging es an dieser Stelle um den Stammtisch BBI. Ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten, aber in unserem Bezirk gibt es einen Stammtisch für Ladies. Da kommt man nicht so ohne weiteres rein. Da muss frau nicht nur eine Lady, sondern auch Unternehmerin sein. Einmal drinnen, finden sich aber spannende Sachen zu sehen und zu hören.
So geschah es auch am Samstag, den 18. September als der Lady´s Stammtisch zum Flughafen BBI aufbrach, um zu schauen, wie sie bauen. Eine Bustour über das Gelände und ein Besuch des Infotowers moderiert von zwei Damen, die für das Marketing des BBI verantwortlich zeichnen, brachten ein bisschen neuen Gewinn an Erkenntnis.
Als eindeutige Befürworterin des Flughafen und entschiedene Gegnerin des Standortes, interessierten mich weniger die markigen Worte und bezaubernd schönen Filmsequenzen im Pavillon, sondern mehr die realen Fakten und Zahlen zur Sache:
Der neue Flughafen wird in der zurzeit genehmigten Endausbaustufe 1470 ha umfassen, was der Größe von 2000 Fußballfeldern entspricht. Der anschließende Businesspark wird das größte zusammenhängende Gewerbegebiet Berlins mit einem bunten Gewerbemix aller Branchen und ein bisschen Kleinindustrie im Wesentlichen finanziert von britischen und deutschen Investoren. Flughafen und Gewerbegebiet werden in der Endausbauphase 40.000 Jobs bieten. Wie viele in Tempelhof und Tegel wegfallen, wurde nicht gesagt.
Die Frachtzentrale beinhaltet 20.000 m² Lagerfläche mit direktem Zugang zum Vorfeld, auf dem an 84 Abstellpositionen die Flugzeuge warten.
Das neue Terminal erinnert mit seinem auf Säulen ruhenden Dach ganz entfernt an die neue Nationalgalerie. Es soll auch die gleichen architektonischen Väter haben. Dieses Terminal wird mit 22000 m² nutzbarem Areal über sechs Etagen 32m hoch sein. Neben dem Genuss von 150 Geschäften und Restaurants für Jedermann und –frau können hier lt. Planfeststellungsbeschluss 25 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Dafür sind auch die beiden Landebahnen und 96 Check – In – Schalter gebaut und kapazitiv geeignet. Doch bereits jetzt spricht man am BBI von Erweiterung. Der Platz nach Süden lockt dazu. Von bis zu 30 Millionen Passagieren war schon zu Zeiten der erfolglosen Klagen gegen den Standort Schönefeld die Rede. Bald sprach man von 40 Millionen. Im Infotower an jenem stürmischen Septembervormittag wurde erstmals die Zahl 45 Millionen genannt und dies sei noch nicht das Ende für den BBI als „Wachstumsmotor, Sprungbrett und Berlins Tor zur global vernetzten Welt“. Ich hoffe nur, dass sich die Verantwortlichen aller Lager daran erinnern, dass der Planfeststellungsbeschluss die Obergrenze bei 25 Millionen gesetzt hat.
Die visuelle Nähe zur Nationalgalerie lässt auch nach Kunst am Bau fragen. Dazu gibt es sieben internationale Wettbewerbe mit einem gesamten Etat von 2 Mio €. Davon werden maximal 1,4 Mio € als Realisierungssummen direkt an die Künstler gehen. Der Rest ist Ausschreibung, Prämierung und Verwaltung. Unter dem Terminal rollen die Koffer auf 15 km langen Förderbändern mit einer Transportstärke von 15000 Stück pro Stunde.
Vier Parkhäuser mit 16000 Stellplätzen werden den Autofahrern die Sicherheit geben, dass für ihr fahrbares Kleinod gut gesorgt wird.
Im bisherigen Projektverlauf sind 439 Bauvergaben getätigt worden, davon gingen 321 an ortsansässige Unternehmen.
Warum aber wird der BBI denn so verspätet fertig? Die Gründe sind so simpel wie unglaublich: Eine Technikfirma sei insolvent gegangen und die Erlaubnis ab 2013 privat wieder uneingeschränkt Flüssigkeiten im Gepäck mitführen zu dürfen, zwang zur Investition in neue Scanner. Am 3. Juni 2012 soll nun endgültig das erste Flugzeug starten.
Damit alles sicher zugeht, wurde ein 72m hoher Turm für die Flugsicherung gebaut, der in der Finanzierung von 35 Millionen € für die Lotsen ein direkt angeschlossenes Fitnesscenter beinhaltet. Zu unserer Sicherheit mögen sie immer frisch bleiben.
Um das riesige Baufeld BBI herum lagern 16 Millionen m³ bewegte Erdmassen in Haufwerken, die auf ihre Wiederverwendung an anderer Stelle warten. An deren Ursprüngen liegen inzwischen unter anderem 3,4 Millionen m³ Beton für 80 Mio €.
Erwartungsgemäß waren einige Damen sehr daran interessiert zu erfahren, wie denn nun die Berechnung der neuen Einflugschneisen zu verstehen sei. Die Antwort war so klar wie empörend:
Der Flughafen hat zwei Landebahnen, die mit 1900 m Abstand eine um 1140 m höhere Differenz ausweisen als sie gesetzlich vorgeschrieben ist. Damit sind alle Bedingungen für einen Parallelbetrieb erfüllt. Parallelbetrieb heißt aber auch aus Gründen der Sicherheit, die Anflug- und Abfluglinien in einem Abweichungswinkel von 15° festzulegen. Nun sei dies aber nur ein Vorschlag, der Abweichungen zuließe und geändert werden könne und es liefe zu guter Letzt auf eine Abwägung zwischen Lärmbelastung und Sicherheit hinaus. Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass tatsächlich Lärm gegen Sicherheit gewogen würde, erlaubte ich mir genau dies als konkrete Nachfrage und erfuhr nichts ... Man könne mir nicht antworten, da man nicht dahinter stehe – welch weise Antwort einer Marketingmanagerin.
Für alle Interessierten: Der 32 m hohe Infotower ist täglich außer an Feiertagen von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet (Eintritt: 2,00 €). Vom Grünauer S – Bahnhof gibt es eine direkte Busverbindung zum Tower. Unabhängig von allen Querelen um diesen falschen Standort lohnt sich der Blick auf eine beeindruckende ingenieurtechnische Leistung, die hier vollbracht wird.
In das Schallschutzprogramm sind bisher 30000 Haushalte einbezogen worden. Wer seine Lärmbelastung testen möchte, kann das an jedem Arbeitstag von Montag bis Freitag im Informationszentrum Airportworld BBI gegenüber dem S-Bahnhof Grünau probieren.
B. Gelbke
2. März 2010
Das Thema „Rente in Sicht – oder weiter Ferne?“ stand im Mittelpunkt des Stammtischabends. Frau Kerstin Engelhard von der Deutschen Rentenversicherung Bund informierte uns sachlich und kompetent wie man z.B. Zeiten aus dem Angestelltenverhältnis sichern kann. Die Besteuerung der Altersrente, Abschläge und Zuverdienst bei vorzeitiger Rente kamen auch zur Sprache. Immer wieder betonte Frau Engelhard, die gesetzliche Versicherung als Basis zu sehen und sich in seinem finanziellen Rahmen außerdem privat für das Alter abzusichern. Hierbei wurden dann Riester und Rürup erklärt und auf weitere Möglichkeiten der privaten Absicherung verwiesen.
Sie lud uns wiederholt ein, zur individuellen Kontenklärung einen Termin mit der Deutschen Rentenversicherung zu vereinbaren und gab auch noch in der Pause hilfreiche Tips.
Obwohl manche Person bei dem brisanten Thema staatliche Rente einen dicken Hals bekam, ließ sich Frau Engelhard auf keine Diskussion ein. Ich fand gut, dass sie das Thema neutral und informativ referierte.
Ilona Jost
19. Januar 2010
7 Irrtümer der Preisgestaltung und warum wir sie pflegen
Die Referentin, Fr. Dr. Brigitte Freiburghaus, hat dieses sensible Thema sehr gut präsentiert. Sie beobachtet seit Jahren, dass das Thema in vielen Unternehmen von großer Wichtigkeit ist. Sie hat uns mit vielen Beispielen Ansätze für Preisstrategien aufgezeigt, mit denen es uns, den Unternehmerinnen, auch morgen noch gut geht bzw. gut gehen kann. Der Preis und seine Einflussfaktoren, die Kalkulation des Stundensatzes, die Wirkung des Werbeslogans „Geiz ist geil“, Preisunterschreitungen zulassen/sogar bewusst mit einplanen ?– all diese Themen wurden angesprochen und diskutiert.
Brigitte Menz
19. Juni 2009
In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, kein eigenes Sommerfest durchzuführen, sondern gemeinsam mit den Animatas deren 5-jähriges Jubiläum als Sommerfest in Eichwalde im Garten von Siegrid Baltz zu feiern. Mit vielen netten Wünschen und einem kleinen Präsent zogen 4 Ladies ins Land Brandenburg und überbrachten diese den etwa 20 Animata-Frauen.
Das Sommerfest stand ganz unter dem Motto: "Die Farbe Rot", nicht nur Essen und Musik, sondern auch die Vorstellung der Teilnehmerinnen und deren Unternehmen sollte zum Thema passen. Das war sehr interessant und auch originell. Genauso wie die Versteigerung von roten Dingen, die jede Teilnehmerin mitbrachte.
Das eingenommene Geld soll bei Bedarf als kleine "Nothilfe" für eine Unternehmerin eingesetzt werden.
Die Gespräche waren sehr interessant, die Stimmung toll, u.a. auch deshalb, weil die Animata-Frauen anschließend einen 3tägigen Ausflug nach Barcelona unternahmen, auf den sie sich alle sehr freuten. Dieses Sommerfest ist auf jeden Fall zur Nachahmung im nächsten Jahr empfohlen. Das einzige, was dann fehlen darf ist der Regenguss und die für dünne Sommergarderobe zu kühlen Temperaturen.
Dr. Birgit Fiedler
4. April 2009
Am 04.04.2009 nahm ich als Gast des Lady's Stammtisches e. V. (dessen Mitglied meine Frau ist) an einem DRK-Lehrgang zum Thema "1. Hilfe" teil. Nachdem ich eher eine dröge Veranstaltung erwartet hatte, wurde ich doch sehr schnell positiv überrascht. Da die Ausbildung in "1. Hilfe" doch bei allen Teilnehmern schon geraume Zeit zurücklag, war es sehr informativ und lehrreich die Kenntnisse aufzufrischen. Insbesondere die rechtlichen Aspekte und auch die Handhabung lebensrettender Maßnahmen wurden ausgiebig vermittelt. Dabei verstand es die Lehrgangsleiterin Inhalte und Kenntnisse so zu vermitteln, dass trotz der Länge der Veranstaltung keine Langeweile aufkam. Durch die Teilnahme an diesem Kurs konnte ich meine Kenntnisse und Fertigkeiten beträchtlich erweitern und vertiefen. Ich sehe mich jetzt besser als zuvor in der Lage, bei evtl. Notfällen helfend einzugreifen. Fazit: Kein verlorener freier Tag, sondern ein Gewinn für alle Teilnehmer.
Uwe Huhnholz
2. April 2009
– ein wunderschöner Frühlingstag.
Statt ins Freie, zog es Mitglieder und Gäste des Lady´s Stammtisch in das Schloß Köpenick. Wir waren sehr gespannt, wie sieht das Schloß nach erfolgter Renovierung und Umgestaltung jetzt aus?
Wer das Schloß aus der Zeit vor der Renovierung kannte, nahm die Veränderungen sehr deutlich war. Sehr interessant war die Darstellung der Entwicklung der Wohnraummöbel von der Truhe bis zum prunkvollen Schrankmöbel. Sehenswert sind Porzellansammlung und Wandteppiche. Besonders erfreut war ich, daß das Silberbufett noch vorhanden war.
Im Nu war die interessante Zeitreise vorbei. Es war uns klar, daß man Besuche im Schloß öfter einplanen sollte, um es richtig zu ergründen. Empfehlenswert sind die Führungen, die den Besuchern auch viel Hintergrundwissen vermitteln. So erfuhren wir, daß das Schloß eigentlich gar nicht fertig gebaut wurde. Zur Parkseite sind noch die Fundamente vorhanden, auf denen der Seitenflügel geplant war.
Vermißt habe ich das große Freilandschachspiel, was früher ein beliebter Treff von Schachspielern war.
Ich kann nur raten, so oft wie möglich einen Schlossbesuch einzuplanen.
Er vermittelt viel Wissen über Kultur- und Kunstgeschichte.
Und... ins Museum kann man bei jedem Wetter gehen.
Karin Schellhas
3. März 2009
Der Frühlingsstammtisch brachte mit Beiträgen der Bürgermeisterin von Treptow-Köpenick, Frau Schöttler, von Herrn Niebuhr (IBB Investitionsbank Berlin) und mit der Mitgliedervorstellung von Frau Bertelsmann (Landschaftsarchitektur „Blauer Flachs“) und Frau Denner (Kartographie- und Geoanalysen sowie Standortfragen) frischen Wind in den BVV-Saal an der Neuen Krugallee.
Frau Schöttler gab Mitgliedern und Gästen des Lady’s Stammtisch e.V. Einblick in die geplante Umsetzung des Konjunkturprogrammes II für den Stadtbezirk und berichtete über Höhepunkte aus Anlass des 800-jährigen Jubiläums von Köpenick mit vielfältigen Ereignissen für Bewohner und alle Gäste.
Als Gewerbekundenbetreuer für Treptow-Köpenick und Neukölln motivierte Herr Niebuhr Unternehmerinnen zum Thema „Unternehmenswachstum in der Krise“. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen Kreditprogramme im Bereich der Mikrofinanzierung. Herr Niebuhr legte dar, dass nicht der bis aufs i-Tüpfelchen formulierte Businessplan zu einer positiven Bankentscheidung führt, sondern die fundierte Darlegung des Vorhabens durch die gut vorbereitete und fachlich überzeugende Gründerin oder Unternehmerin ausschlaggebend sind.
Umrahmt wurde der Stammtisch mit einem Frühlingsbasar, der zauberhafte Blumenarrangements, handbemaltes Porzellan und verführerische Schokoladenkreationen anbot.
Sybille Eichhorn
10. Februar 2009
Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Köpenicks vor genau 800 Jahren fand im Rathaus von Köpenick ein Festakt statt. Für den Lady's Stammtisch nahm ich als dessen Präsidentin teil. Es waren viele prominente Gäste aus Berlin und Brandenburg und natürlich aus dem Bezirk geladen, unter anderem Herr Wowereit und Herr Momper, die auch jeweils ein Grußwort an die Gäste richteten. Erfreut war ich, dass Frau Schöttler bei ihrer Begrüßung unseren Lady's Stammtisch wieder als eines der Wirtschaftsnetzwerke des Bezirks hervorhob.
Im Anschluss an den Festakt durften wir uns in das Goldene Buch des Bezirks eintragen. Ich habe mir das für den Lady's Stammtisch natürlich nicht entgehen lassen. Es wurde dann auch noch eine mindestens 1,5 m hohe Geburtstagstorte angeschnitten, von der jeder Gast reichlich kosten konnte. Gegen Abend endete die Veranstaltung mit einem gemütlichen Beisammensein, zu dem Gelegenheit bestand, mit den Vertretern anderer Organisationen und Vereine des Bezirks ins Gespräch zu kommen.
Ilka Latuske-Legler
5. Februar 2009
Tipps zur Stressbewältigung und Möglichkeiten für eine Wellnesspackung zu Hause hatte der Themenabend versprochen. Und wir wurden nicht enttäuscht: Kompliment dafür, was Heike Thiele in einer guten Stunde an Anregungen zu diesem „weiten Feld“ vermitteln konnte. Ob ich von nun an das Abklopfen der Meridiane tatsächlich anwende, wenn ich auf „180“ bin, die Ohrläppchen oder die Achillesferse reibe, um wieder fit zu werden – das wird sich zeigen. Aber Ausreden wie „keine Zeit, zu teuer …“ werden künftig nicht mehr akzeptiert: eine CD mit Meeresrauschen einlegen, die Augen schließen und das „Kino im Kopf“ kann starten! So viel Zeit muss einfach sein, denn was nützen alle geschäftlichen Erfolge, wenn schließlich Stress und ständige Anspannung die Seele krank machen? Schön, dass sich auch ein Themenabend mit diesem Aspekt des Unternehmerinnen-Daseins beschäftigt hat – ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung/Vertiefung geben könnte.
Monika Ebner
2. Dezember 2008
Am 2. Dezember 2008 haben wir uns zum 55. Stammtisch getroffen und ich muss sagen, dass es mal wieder ein sehr gelungener Abend war! Wie bereits schon Tradition bei den "Ladies" verlief dieser letzte Stammtisch im Jahr in aufgelockerter, entspannter Atmosphäre und wurde von einem netten, kleinen "Weihnachtsbasar" umrahmt. Die Präsentation von Frau Karin Zobel-Schürmann war sehr gut gelungen und ganz besonders hat mir gefallen, dass ihre ansprechende, individuelle Mode nicht von blutjungen, superschlanken, hochgewachsenen Models vorgeführt, sondern von "ganz normalen" Frauen gezeigt wurde, die sich sichtbar wohl darin fühlten. Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten!!!
Regina Rogge
20. November 2008
Jede Unternehmerin erhält kontinuierlich (monatlich, quartalsweise, jährlich) Post vom Steuerberater oder der Steuerberaterin. Was tun mit den vielen Zahlen und Begriffen? Lochen, Abheften, Nachfragen, Aufbereiten...?
Frau Rogge gestaltete wie immer sehr gut vorbereitet und informativ den Themenabend "Wie lese ich eine BWA?" und machte dabei gleich am Anfang klar, dass eine Steuerberatungskanzlei nur die Daten aufbereiten kann, die ein Mandant von seinem Unternehmen liefert. Sie erläuterte, welche Unterschiede es zwischen monetärer und wirtschaftlicher Darstellung der Zahlen gibt, wann eine Bilanz erforderlich wird und wie man erkennt, woher der Gewinn eines Unternehmens stammt.
Da das Thema Abgeltungssteuer gerade aktuell ist, konnten wir auch hier alle unsere Fragen los werden und erhielten kurze, verständliche und kompetente Antworten.
Herzlichen Dank für diesen spannenden Themenabend mit ansonsten trockenem und manchmal etwas leblosem oder schwierigem Zahlenmaterial.
Dr. B. Fiedler